Dein Handy weiß, wo du bist, dank einer Kombination aus Satelliten, WLAN-Netzen und internen Sensoren. Im Freien liegt die Genauigkeit zwischen 1 und 5 Metern, unter Verwendung von Konstellationen wie GPS, GLONASS, Galileo und BeiDou. Aber wenn du ein Gebäude betrittst oder dich zwischen Wolkenkratzern verirrst, wird die Sache kompliziert und die Fehlertoleranz schießt in die Höhe.
A-GPS, WLAN und Sensoren: die Hinterbühne der Positionsbestimmung 📍
Das A-GPS beschleunigt die erste Positionsbestimmung, indem es Bahndaten über das Internet herunterlädt und so minutenlange Wartezeiten vermeidet. In Innenräumen bietet die WLAN-Positionierung eine ungefähre Position basierend auf nahegelegenen Netzwerken. Der Schlüssel liegt in der Sensorfusion: Sie kombiniert GPS, WLAN, Bluetooth, Barometer und Beschleunigungssensoren, um abrupte Sprünge in städtischen Gebieten zu korrigieren. So schätzt das Handy deine Bewegung, selbst wenn du das Satellitensignal verlierst, bis es wiederhergestellt ist.
Wenn das GPS zum billigen Wahrsager wird 🤷
In städtischen Schluchten glaubt dein Handy, du seist auf der anderen Straßenseite oder in einer Bank. Die Gebäude reflektieren die Signale wie Spiegel und das Barometer wird verrückt. Das System greift dann auf WLAN und Sensoren zurück, aber manchmal ist das Ergebnis so zuverlässig wie die Frage an einen unaufmerksamen Fußgänger. Am Ende musst du ein paar Blocks laufen, damit das Telefon merkt, wo du wirklich bist.