Wenn eine protoplanetare Scheibe auf einen Gasstrom trifft, verändert der Einschlag die stellare Akkretion. Eine Studie mit dreidimensionalen Simulationen der Gasdynamik zeigt, dass die Bahnneigung und die Masse des einströmenden Materials die Akkretionsrate bestimmen. Die Ergebnisse stimmen mit Beobachtungen von Sternen vom Typ FU Ori überein und erklären deren Aktivitätsspitzen.
3D-Simulationen modellieren den Einfluss von Gas auf die Akkretion 🌌
Die dreidimensionalen Simulationen ermöglichen es, nachzuvollziehen, wie das Gas fließt und sich im jungen Stern ansammelt. Die Studie zeigt, dass Ströme mit größerer Masse und einer bestimmten Neigung intensivere Akkretionsspitzen erzeugen. Diese Modelle reproduzieren die zeitliche Entwicklung, die bei FU-Ori-Sternen beobachtet wird, hängen jedoch von idealen Bedingungen ab, die eine weitere Validierung mit realen Daten erfordern, um ihre Genauigkeit zu bestätigen.
Das Gas hat auch seine Glanz- (und Kollisions-)Tage 💥
Es stellt sich heraus, dass Gas nicht einfach nur sanft auf Sterne herabfällt. Manchmal lässt es sich Zeit, bildet Scheiben und kollidiert dann mit anderen Strömen, als wäre es ein kosmischer Verkehrsunfall. Die Bahnneigung ist entscheidend: Kommt es sehr gerade herein, frisst der Stern gut; kommt es schief, wird das Festmahl kompliziert. Gut, dass es im Weltraum keine Ampeln gibt.