Ein schwerer Eisenbahnunfall erschütterte am Donnerstagmorgen Dänemark, als zwei Vorortzüge nahe Hillerød nördlich von Kopenhagen frontal zusammenstießen. Der Unfall, der gegen 6:30 Uhr Ortszeit gemeldet wurde, forderte 17 Verletzte, fünf davon schwer. Die Rettungskräfte wurden sofort alarmiert und stuften den Vorfall als schweren Unfall ein. Glücklicherweise konnten alle Fahrgäste evakuiert werden, ohne eingeklemmt zu sein.
Sicherheitssysteme der Eisenbahn unter der Lupe 🚦
Der Frontalzusammenstoß zweier Nahverkehrszüge wirft Fragen zu den Zugsteuerungs- und Signalsystemen im dänischen Netz auf. Obwohl die genaue Ursache noch nicht geklärt ist, werden solche Vorfälle oft mit Fehlern in automatischen Bremssystemen oder Kommunikationsfehlern zwischen Leitstellen in Verbindung gebracht. Dänemark setzt auf einigen Strecken die ERTMS-Technologie ein, es wurde jedoch nicht bestätigt, ob dieser Abschnitt damit ausgestattet war. Die Ermittlungen werden sich auf die Aufzeichnungen der Blackboxen und die Daten der Sicherheitssysteme konzentrieren.
Zum Glück war niemand eingeklemmt, denn aus einem verunglückten Zug auszusteigen, ist ein Extremsport 🚂
Glücklicherweise bestätigten die Rettungsdienste, dass kein Fahrgast zwischen den Waggons eingeklemmt war. Angesichts des Zustands der Züge wirkt das fast wie ein Wunder oder eine sehr gut einstudierte Choreografie. Denn seien wir ehrlich: Den Tag mit einer Frontalkollision zu beginnen, ist nicht der Wecker, den man sich wünscht, aber zumindest konnten die Dänen aussteigen und mussten nicht über verdrehtes Metall klettern. Allerdings dürfte ihr Morgenkaffee inzwischen kalt geworden sein.