Anthropic bringt den persistenten Speicher für Claude Managed Agents in die öffentliche Beta. Die Agenten behalten nun Informationen aus jeder Sitzung durch eine optimierte Schicht, die Leistung und Flexibilität ausbalanciert. Die Daten werden als exportierbare und über die API verwaltbare Dateien gespeichert, unter vollständiger Kontrolle des Entwicklers, der das Gelernte einsehen, bearbeiten oder löschen kann. Dies verhindert eine Bindung an den Anbieter und ermöglicht kontinuierliches Lernen.
Workspace-Speicher: beobachtbar, exportierbar und ohne Amnesie 🧠
Der Speicher hat Workspace-Reichweite und ist vollständig beobachtbar. Rakuten, der japanische E-Commerce-Riese, meldet 97 % weniger Fehler im ersten Durchlauf, 27 % geringere Kosten pro Aufgabe und 34 % weniger Latenz. Zuvor arbeiteten Agenten ohne Speicher im Amnesie-Modus, wiederholten Fehler und erforderten ständige menschliche Überprüfung. Jetzt wird das Lernen in die Infrastruktur für technische Bereiche wie Programmierung, Finanzanalyse und spezialisierten Support integriert. Anthropic hebt das Schließen von Feedback-Schleifen als Schlüsselfall hervor.
Abschied von Agenten mit digitalem Alzheimer 🤖
Endlich hören die Agenten auf, so zu tun, als ob sie sich an nichts erinnern. Früher war es wie ein Praktikant, der jeden Morgen fragt, wie man den PC einschaltet. Jetzt, mit exportierbarem Speicher, könntest du seine Erinnerungen sogar an einen anderen Agenten verkaufen. Rakuten hat es getestet und ihre Kosten sind so stark gefallen, dass sie sicherlich schon eine Party mit dem eingesparten Budget planen. Gut so, denn einen Agenten 50 Mal denselben Fehler wiederholen zu sehen, war nicht mehr lustig.