Stammzellen reparieren Rückenmark bei Föten mit Spina bifida

30. April 2026 Publicado | Traducido del español

Zum ersten Mal hat ein Team von Chirurgen Stammzellen eingesetzt, um das Rückenmark von Föten im Mutterleib zu reparieren. Ziel ist die Behandlung von Spina bifida, einem Defekt, der Lähmungen und Blasenprobleme verursacht. Die traditionelle fetale Chirurgie repariert die bereits eingetretenen Nervenschäden nicht. Nun hat Dr. Diana Farmer bei sechs Föten ein Pflaster mit Stammzellen aufgebracht, so eine Studie in The Lancet.

Ein Stammzellenpflaster auf dem Rückenmark eines Fötus, das Spina bifida im Mutterleib repariert.

Ein biologisches Pflaster für einen komplexen Defekt 🧬

Der Eingriff wurde während der Schwangerschaft durchgeführt, als das Rückenmark des Fötus noch freilag. Die Chirurgen platzierten ein Stammzellenpflaster direkt auf der Läsion. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Methode sicher ist: Es wurden keine Infektionen, Tumore oder Probleme bei der Wundheilung festgestellt. Obwohl die Studie klein ist, eröffnet sie einen Weg, vor der Geburt einzugreifen und die schweren neurologischen Schäden, die diese Erkrankung verursacht, zu mildern.

Die Wissenschaft schreitet voran, aber die Windel bleibt Pflicht 😅

Dass Stammzellen Rückenmarksschäden reparieren, klingt nach Science-Fiction, aber die Föten können es noch nicht mit einem Bier feiern. Die Ärzte sind zufrieden, weil es keine Tumore oder Infektionen gab, was im Grunde der Mindeststandard jeder Operation ist. Der nächste Schritt wird sein, zu sehen, ob diese Kinder besser laufen oder ob sie nur verhindern, dass die Windel zu einem dauerhaften Accessoire wird. Die Medizin macht Fortschritte, aber auch die Geduld der Eltern.