Ceferin fordert Frieden nach Kriegen, Pandemie und Superliga

24. April 2026 Publicado | Traducido del español

Aleksander Ceferin, Präsident der UEFA, sprach im Riyadh Air Metropolitano über die jüngsten Herausforderungen des Fußballs. Zwischen Super League, Covid und kriegerischen Konflikten äußerte der Vorsitzende den Wunsch nach ruhigeren Zeiten. Er ging auch auf den Wandel im Sportkonsum ein und bestritt, dass junge Leute nur Zusammenfassungen statt ganzer Spiele sehen wollten.

Aleksander Ceferin, Präsident der UEFA, spricht im Riyadh Air Metropolitano mit gelassener Geste und offenen Händen, die um Frieden bitten. Im Hintergrund verblassen Symbole der Super League, Covid und des Krieges. Junge Leute mit Handys schauen sich komplette Spiele auf riesigen Bildschirmen an.

Junger Konsum: zwischen TikTok und dem 90-minütigen Spiel ⚽

Ceferin wies die Idee zurück, dass die neuen Generationen Highlights statt ganzer Begegnungen bevorzugen. Allerdings zeigen die Zuschauerzahlen, dass Plattformen wie YouTube und soziale Netzwerke die Aufmerksamkeit der unter 25-Jährigen auf sich ziehen. Die UEFA erforscht hybride Formate: vertikale Zusammenfassungen für Handys und Übertragungen mit Echtzeit-Statistiken. Die Herausforderung besteht darin, die Essenz des Fußballs zu bewahren, ohne ein Publikum zu verlieren, das Inhalte in 30-Sekunden-Häppchen konsumiert.

Ceferin: Junge Leute sehen doch ganze Fußballspiele... auf ihren Zweitbildschirmen 📱

Klar, denn nichts sagt mehr Engagement für die 90 Minuten aus, als das Spiel im Hintergrund laufen zu lassen, während man auf X durch Memes scrollt. Der UEFA-Präsident glaubt, dass junge Leute immer noch das komplette Spiel genießen, wenn auch mit dem Handy in der einen und der Fernbedienung in der anderen Hand. Vielleicht ist der Trick nicht, die Zusammenfassungen zu verlängern, sondern die Spiele zu verkürzen. Oder die Super League der Tore in Dauerschleife zu erfinden. Das würde sie definitiv fesseln.