Bugattis Programm Sur Mesure hat seinen neuesten Auftrag abgeschlossen: den W16 Mistral Fly Bug. Dieser Roadster, Teil einer auf vier Einheiten limitierten Serie, präsentiert eine einzigartige Dekoration. Das Kuriosum dabei ist, dass der Besitzer nicht in das Design eingegriffen hat; es war der Chefdesigner des Unternehmens, Frank Heyl, der die kreative Leitung übernahm, inspiriert von der Libelle, um ein Muster aus irisierenden Ellipsen zu schaffen, die die Karosserie bedecken.
Lackiertechnik: das Muster, das Libellenflügel imitiert 🦗
Die Lackierung des Fly Bug wird durch ein Muster aus kleinen irisierenden Ellipsen erreicht, das sich zum Heck des Fahrzeugs hin verdichtet und an den seitlichen Lufteinlässen verblasst. Dieser visuelle Effekt, der an die Flügel einer Libelle erinnert, erforderte einen sorgfältigen Auftragsprozess, um das Gefühl von Bewegung zu erzeugen. Bugatti hat die genauen Arbeitsstunden nicht detailliert angegeben, aber die Komplexität des Farbverlaufs und der Irisierung deuten auf einen erheblichen technischen Aufwand in der Personalisierungswerkstatt hin.
Der Besitzer zahlte, aber der Chefdesigner wählte die Farbe 💸
Wer auch immer diesen Mistral gekauft hat, muss blindes Vertrauen in Frank Heyl haben. Oder vielleicht einen so dicken Geldbeutel, dass die Bezahlung eines Designs, das man weder gesehen noch genehmigt hat, eine bloße Formsache ist. Wir stellen uns das Gespräch vor: Mein Herr, Ihr Auto wird fertig sein. Das Design? Machen Sie sich keine Sorgen, das haben wir bereits entschieden. Und ja, zahlen Sie im Voraus. Zumindest ist das Ergebnis auffälliger als eine geschenkte Weihnachtssocke.