In einer Wendung, die zeigt, wie heikel Allianzen in der Automobilindustrie sein können, hat Aston Martin Geely wegen eines Konflikts um geistiges Eigentum verklagt. Die britische Marke behauptet, dass die geflügelten Embleme, die die chinesische Gruppe für ihre Elektro-Taxi-Sparte registrieren lassen wollte, ihrem ikonischen Logo zu ähnlich seien. Geely ist ironischerweise Aktionär von Aston Martin.
Der Rechtsstreit um die Pixel: Vektordesign und geistiges Eigentum 🧑⚖️
Der technische Kern des Falls liegt in der Interpretation visueller Ähnlichkeiten in Vektordesigns. Aston Martin argumentiert, dass die Struktur der gestuften Flügel, ein zentrales Element seiner Identität seit 1932, nachgeahmt werde. Die Verteidigung konzentriert sich auf Unterschiede in Proportion, Krümmung und kommerzieller Anwendung. Die Gerichte müssen analysieren, ob die konzeptionelle Ähnlichkeit zu Verwechslungen auf dem Markt führt – ein Prozess, der Gutachten im Grafikdesign und Markenstudien umfasst.
Probleme des Family Office: Wenn sich die Flügel der Familie stoßen 😅
Die Situation hat einen Punkt von Unternehmenskomödie. Es ist, als wäre man in einer Partnerschaft und verklagt seinen Partner, weil er in der Vorstandssitzung eine zu ähnliche Krawatte trägt. Geely finanziert mit seiner Beteiligung im Grunde teilweise die Anwälte, die es verklagen. Eine Erinnerung daran, dass man im Geschäftsleben manchmal den Tisch teilt, aber nicht das Gefieder. Der Fall schreitet voran, mit Rechtskosten, die sicherlich mehr Flügel haben als die umstrittenen Logos.