Kontinuierliches Lernen, um Prüfungsstress zu vermeiden

26. April 2026 Publicado | Traducido del español

Professor Dennis Kochmann von der ETH Zürich hat eine Methode für seinen Dynamik-Kurs mit über 700 Ingenieurstudierenden entwickelt. Für den KITE Award 2026 nominiert, zielt das System darauf ab, die Stressspitze vor Prüfungen zu eliminieren. Anstatt nur vor der Prüfung zu lernen, arbeiten die Studierenden wöchentlich mit Online-Aufgaben und Übungen in Kleingruppen und bleiben so während des gesamten Semesters auf dem Laufenden.

Ein Professor erklärt Gleichungen an einem digitalen Whiteboard, während Studierende in Kleingruppen und mit Tablets Übungen lösen. Im Hintergrund ist ein wöchentlicher Kalender sichtbar.

Wöchentliche Bewertung als Motor für nachhaltiges Lernen 📅

Das Konzept basiert auf einer digitalen Plattform, die jede Woche interaktive Übungen freischaltet. Diese werden in betreuten Präsenztutorien mit kleinen Gruppen beaufsichtigt. Die Endnote setzt sich aus diesen regelmäßigen Abgaben zusammen, wodurch das Gewicht einer einzelnen Prüfung entfällt. Kochmann argumentiert, dass dieses konstante Tempo die Studierenden zwingt, Informationen schrittweise zu verarbeiten, was die langfristige Behaltensleistung im Vergleich zum intensiven Lernen auf den letzten Drücker fördert.

Abschied vom Morgenkaffee, hallo Sonntagsaufgaben ☕

Die Methode verspricht, die durchwachten Nächte vor der Prüfung zu beenden, führt aber einen neuen Feind ein: die Aufgabe, die einen jedes Wochenende verfolgt. Anstatt zwei Wochen Panik zu erleiden, genießen die Studierenden nun 14 Wochen kleiner Dosen von Angst. Wenigstens wird man, wenn man durchfällt, nicht daran scheitern, den Stoff nicht gesehen zu haben, sondern daran, über der Übung der 6. Woche eingeschlafen zu sein.