Die Schließung der A-138 zur Reparatur des Túnel de las Devotas vom 4. bis 13. Mai hat in den Tälern von Bielsa und Chistau für Empörung gesorgt. Die einzige Zufahrtsstraße wird fast den ganzen Tag gesperrt sein und nur zwei Stunden Durchfahrt erlauben. Anwohner und Bürgermeister beklagen, dass dies die Ortschaften praktisch isoliert und die Versorgung, medizinische Betreuung sowie den Schulbusverkehr beeinträchtigt.
Tunneltechnologie: Wenn die Planung bei kritischer Infrastruktur versagt 🚧
Die Reparaturen am Túnel de las Devotas erfordern fortschrittliche Systeme für Entwässerung, Belüftung und strukturelle Verstärkung. Die Entscheidung, den Verkehr zehn Tage lang ohne eine solide alternative Umleitung zu unterbrechen, offenbart jedoch einen Mangel an technischer Voraussicht. Bei ähnlichen Projekten werden gestaffelte Zeitpläne oder provisorische Übergänge implementiert, um die Auswirkungen zu minimieren. Hier hat die verfügbare Technologie nicht ausgereicht, um den logistischen Kollaps einer gesamten Region zu verhindern.
Zwei Stunden Freiheit: Die neuen Bürozeiten, um das Tal zu verlassen ⏰
Die Anwohner scherzen bereits, dass sie Schlange stehen müssen, um Milch zu kaufen oder zum Arzt zu gehen, als ob sie Eintrittskarten für ein Konzert buchen würden. Zwei Stunden am Tag, um sich zu versorgen und nach Hause zurückzukehren. Wenn der Bäcker zu spät kommt, bleibt er auf seiner Ware sitzen. Und wenn der Arzt einen Hausbesuch macht, sollte er extra Benzin einplanen. Zumindest wird der Tunnel makellos sein, wenn alle bereits nach Huesca umgezogen sind.